Der Frühling und ich

Der Frühling ist eine Zeit des Erwachens. Erwachen im Sinne von Neuorientierung.

Wo also möchte ich hin? In welche Richtung möchte ich mich entwickeln?

Ich kann jetzt sagen: „Ich weiß es nicht“.

Kann Neuorientierung eigentlich geplant sein?

Nein, es passiert.

Die Richtung ist vielleicht vorgegeben, der Weg wird aber sicherlich noch anders verlaufen. Anders als der Menschliche Verstand je erahnen könnte.

Wie also kann ich mich im Frühling erkennen?

„Ich weiß es nicht“.

Ich werde wachsen, werde mich entwickeln. Immer der Sonne und es Lichts entgegen. Auf Veränderungen wie Wetter, also Wind und Regen warten um mich dabei zu prüfen, nach zu rüsten oder einfach zu widersetzen.

Es erfolgt von alleine.

Ich mache mir keine Gedanken, wie ich wachse. Überlege mir nicht in welche Himmelsrichtung es mich zieht. Ich wachse einfach.

Mit dem Vertrauen daraus auch irgendwann reiche Ernte zu erzielen.

Und meine Begabung, meine Erfahrungen von meinem Weg weiterzugeben.

Ist das schon eine Richtung?

"Ich glaube nicht".

Am Anfang bin ich mir dessen nicht bewusst!

Ich kenne keine Richtung habe keine Vorstellung von dem wie und wohin. Lass mich treiben wartend auf immer neue Impulse. Wartend auf Regen, wartend auf Tiere die mich besuchen, Freunde die ich treffen kann. Menschen und Situationen die mir ein Stückchen weit helfen mich zu entwickeln.

Warum also sollte ich mir Gedanken machen.

Ich öffne die Arme und empfange das Leben.